Archiv für Kategorie ‘Konfiguration’

Update-Meldung im Dashboard ausblenden

Immer wenn eine neue Version von WordPress verfügbar ist, erscheint im Dashboard ein unübersehbarer gelber Hinweis. Im Prinzip gut und richtig, denn man sollte ja aktualisieren.

Nur dauert das manchmal etwas länger: Eine sehr individuelle Installation mit Plugins könnte nach dem Update nicht mehr lauffähig sein, man will erst beobachten, welche Erfahrungen andere mit der neuen Version machen etc.

Wer WordPress bei Kunden einsetzt, die selbst keine Updates machen sollen und/oder können, wird diese Meldung dann vielleicht ausblenden wollen. Das geht am einfachsten mit einem kleinen Hack.

Dazu in der Datei functions.php des für die Site aktiven Themes folgende Zeilen innerhalb des Bereichs <?php ?> einfügen:

function abc_DeleteUpdateMsg() {
  remove_action('admin_notices', 'update_nag', 3);
}
add_action('admin_menu', 'abc_DeleteUpdateMsg');

Statt „abc“ ein beliebiges individuelles Kürzel wählen. Der Guru wählt „guru20“.

Quelle: Guru 2.0 > 3.0 Blog

Tipp: Im Guru 2.0 > 3.0 Blog gibt es noch viele weitere nützliche Tipps nicht nur für WordPress, z. B. wie man den Anmeldebildschirm individuell gestalten kann. Am besten gleich abonnieren.

Veröffentlicht am 26. Februar 2011 um 16:43 von Olivia Adler · Permalink · Kommentare geschlossen
In: Konfiguration, Themes

WordPress und die leidigen Charsets

Wer von einer wirklich alten WordPress-Version (z. B. aus dem 2.0.x-Zweig) auf die neueste Version aktualisiert (was aus Sicherheitsgründen dringend empfohlen wird), wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nach erfolgreichem Update über komische Sonderzeichen statt deutscher Umlaute wundern. Die Lösung des Rätsels: in alten Versionen wurden WordPress-Tabellen mit dem Zeichensatz „latin1“ und der Kollation „latin1_swedish_ci“ angelegt. In neueren Versionen ist UTF8 Standard.

Um den Zeichensalat loszuwerden, muss man entweder mühselig alle Tabellen in der Datenbank konvertieren, wie im Codex beschrieben, oder man kann es sich einfach machen und vorgehen wie auf mydigitallife.com unter dem Titel WordPress Charset Encoding Problem After Upgrading to Version 2.2 » My Digital Life beschrieben:

Einfach in der wp-config.php folgende Zeilen bearbeiten:

define(’DB_CHARSET’, ‘utf8′);
define(’DB_COLLATE’, ”);

Entweder löschen, oder nur das „utf8“ entfernen, so dass zwei leere Hochkommata übrigbleiben:

define(’DB_CHARSET’, ”);
define(’DB_COLLATE’, ”);

Dann greift WordPress auf den Standardwert zurück, und das ist immer noch „latin1“, passend zur Datenbank.

Freilich empfiehlt auch mydigitallife.com, besser die Datenbank zu konvertieren, aber das kann man ja später immer noch, wenn mal Zeit ist.

Veröffentlicht am 13. September 2009 um 23:42 von Olivia Adler · Permalink · 1 Kommentar
In: Konfiguration · Schlagworte: , , ,

Feed-Adresse für WP Deutschland korrigieren

Im Auslieferungszustand der deutschen WP-Version von wordpress.org (erkennbar an der „Sie“-Anrede im Dashboard) ist momentan ein Tippfehler in der Feed-Adresse für WordPress Deutschland. Sollte also statt des Newsfeeds eine Fehlermeldung angezeigt werden, steht wahrscheinlich folgende Feedadresse in den Einstellungen (auf den Link „Konfigurieren“ im Titel des Newscontainers klicken):

http://blog.wordpress-deutschland.org/feed/

Abhilfe: den Schrägstrich am Ende der Adresse entfernen:

http://blog.wordpress-deutschland.org/feed

Danach die Änderung mit Klick auf „Senden“ speichern, dann wird der Feed geladen.

Veröffentlicht am 9. September 2009 um 00:09 von Olivia Adler · Permalink · Kommentare geschlossen
In: Konfiguration · Schlagworte: , ,

Verschwundene Edit-Links und die Lösung

Wer wie im Codex beschrieben WordPress in einem Unterverzeichnis der Website installiert und über das Hauptverzeichnis aufruft (Installation z. B. in http://www.example.com/wordpress und Aufruf über http://www.example.com), kann so wie ich eben sein blaues Wunder erleben, wenn er auf das „www“ in der Adressangabe verzichtet bei der Eingabe von WordPress-Adresse und Blog-Adresse in Einstellungen – Allgemein. Im Prinzip ist es auch egal, weil das Blog bei den meisten Servern auch unter http://example.com gefunden wird, nur: Selbst wenn man eingeloggt ist, sieht man dann im Frontend des Blogs die Edit-Links nicht, mit denen man direkt aus dem jeweiligen Artikel und der jeweiligen Seite in den Bearbeiten-Modus im Backend gelangt.

Die Lösung habe ich bei fabcode.org gefunden: man sollte es nicht glauben, aber das „www“ in der Adresse macht tatsächlich den entscheidenden Unterschied. Also: wenn das Blog in einem Unterverzeichnis installiert werden und über das Hauptverzeichnis aufgerufen werden soll, immer an das „www“ in der URL denken.

Veröffentlicht am 9. September 2009 um 00:00 von Olivia Adler · Permalink · Kommentare geschlossen
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